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Neuerscheinungen, Zeitschriften und Links zum Thema
Gaby Franger und Rainer Huhle: Fridas Vater - Der Fotograf Guillermo Kahlo. Von Pforzheim bis Mexiko, Schirmer/Mosel 2005

Bücher • Rezensionen
| erschienen 27.07.2010
Frida Kahlos Aufstieg zur bedeutendsten Künstlerin Mexikos spielte sich vor einem einzigartigen bisher kaum berücksichtigten familiären Hintergrund ab. Ihr Vater stammt aus dem Schmuckzentrum Pforzheim. Er wanderte nach Mexiko aus. Dort machte er sich als Fotograf einen Namen. Frida Kahlos künstlerische Anfänge waren begleitet von einer starken Vaterfigur, danach von ihrem Ehemann Diego Rivera. Der große Muralist des 20. Jahrhunderts förderte Fridas Weg zur Kunst besser als jedes Akademiestudium es vermocht hätte. Wegen dieser günstigen Voraussetzungen wollen wir die Legende von ihrem „Naturtalent“ und „Autodidaktentum“ nicht gelten lassen. Doch ihre wachsende Bedeutung für die Kunstgeschichte gründet auf eigenen Leistungen. Ulrike Krenzlin hat sich aus Anlass der Frida Kahlo-Retrospektive einmal mit dem Vater der Künstlerin beschäftigt. …weiterlesen
Wolfgang Schuster/Joachim Fischer (Hg): Neue Architektur Stuttgart, Junius Verlag 2009

Bücher • Rezensionen
| erschienen 26.07.2010
Einige der spannendsten Entwicklungen der deutschen Baukunst der letzten Jahre haben in Stuttgart stattgefunden. Der Bildband Neue Architektur Stuttgart konzentriert sich auf diese Phase des Wandels der letzten zehn Jahre und stellt die neue Architektur in Stuttgart erstmals in der Zusammenschau vor. Günter Baumann hat ihn für Sie gelesen. …weiterlesen
Gisela Greve: Leben in Bildern. Psychoanalytisch-biographische Kunstinterpretation, Vandenhoeck & Ruprecht 2010

Bücher • Rezensionen
| erschienen 23.07.2010
Nur ein Jahr nach ihrem Buch „Bilder deuten. Psychoanalytische Perspektiven auf die Bildende Kunst“ hat Gisela Greve in dem für wissenschaftliche Publikationen so renommierten Göttinger Verlag Vandenhoeck & Ruprecht eine ähnliche Publikation vorgelegt. Walter Kayser hat diese für Sie gelesen und kommt zu einem vernichtenden Urteil.
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Stefano Zuffi: Versteckte Botschaften 2. Die Bilder der Meister der italienischen Renaissance entschlüsseln und verstehen, Parthas 2010

Bücher • Rezensionen
| erschienen 21.07.2010
Das größte Rätsel des Buches verbirgt sich im Titel selbst. Zunächst einmal aufgrund der Tatsache, dass offenbar kein Band 1 existiert – die Weiten des Internets wissen nichts davon. Sodann aber auch auf inhaltlicher Ebene: in Stefano Zuffis Buch erfährt man viel Wissenswertes aus der allgemeinen Kunstgeschichte, aber durchaus keine versteckten Botschaften. Ulrike Schuster hat sich für Sie auf Spurensuche begeben. …weiterlesen
Zeitschrift für Kunstgeschichte , 73. Jahrgang (2010), Heft 3 ist erschienen

Zeitschriften
| erschienen 21.07.2010
Die Zeitschrift für Kunstgeschichte (ZfK) erscheint viermal jährlich. Sie veröffentlicht Beiträge in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache. …weiterlesen
Kathrin Iselt: Sonderbeauftragter des Führers. Der Kunsthistoriker und Museumsmann Hermann Voss (1884-1969). Böhlau Verlag 2010

Bücher • Rezensionen
| erschienen 15.07.2010
Die Geschichte der Kunstwissenschaft in einer der dunkelsten Epochen der deutschen Geschichte ist heute, allgemein betrachtet, gut erforscht. An Beiträgen bezüglich der nationalsozialistischen ästhetischen Wertungs- und Ankaufspolitik und der Provenienzforschung herrscht offensichtlich kein Mangel, wäre da nicht die Person Hermann Voss, die während des Hitlerregimes als Leiter bedeutender Institutionen und vor allem als Sonderbeauftragter des vom Führer geplanten Linzer Kunstmuseums hervortat und in der Nachkriegszeit einen nahtlosen Übergang zum unpolitischen Kunsthistoriker schaffte. Diese auffällige Lücke schließt nun Kathrin Iselt in ihrer Dissertation, in der sie das Leben Voss´ auf Archivmaterialien aufbauend kritisch rekonstruiert und einer Revision unterzieht. Jan Hillgärtner hat das Buch gelesen. …weiterlesen
Kirche, Kaisergrab und Kunstwerk - Der Dom zu Speyer von Martina Conrad, Quartino Verlag 2009

Hörführer • Rezensionen
| erschienen 14.07.2010
Ein Familienausflug: Wir fahren nach Speyer. Noch aus dem Geschichtsunterricht hat sich eine vage Erinnerung an den Dom und die Kaisergräber erhalten. Nun wollen wir uns das UNESCO-Weltkulturerbe endlich einmal anschauen. Aber natürlich hatte mal wieder niemand Zeit, sich auf die Fahrt vorzubereiten. Daher hinterlässt die Frage, warum der Kaiserdom eigentlich so berühmt ist, nur Schweigen im parallel zur malerischen Bergstraße auf Speyer zufahrenden Auto. Das ist die Stunde des Quartino-Hörbuchs „Kirche, Kaisergrab und Kunstwerk – Der Dom zu Speyer“, denn die Reportage von Martina Conrad bereitet nicht nur allgemein verständlich auf den Besuch vor, sondern verweist auch auf vieles, das dem touristischen Blick verborgen bleiben muss. Torsten Kohlbrei hat sich den Audioguide angehört. …weiterlesen
Renate Wiehager u.a.: Minimalism and After. Tradition und Tendenzen minimalistischer Kunst von 1950 bis heute. Daimler Art Collection, Hatje Cantz 2010

Bücher • Rezensionen
| erschienen 13.07.2010
Die These der Ausstellungsreihe ›Minimalism and After‹ war, eine Wirkungsgeschichte neu zu entdecken, die mit der ‚Emigration' von Bauhaus und Konstruktivismus in den 1930er Jahren und deren Rezeption in den USA ihren Anfang nahm. Unsere Autorin Ursula Siepe hat sich mit diesem Phänomen beschäftigt.
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Christian Demand: Wie kommt die Ordnung in die Kunst?, zu Klampen Verlag 2010

Bücher • Rezensionen
| erschienen 12.07.2010
Mit der Frage nach den Auswahl- und Ordnungskriterien einer Geschichte der Kunst beschäftigt sich Christian Demands neues Buch »Wie kommt Ordnung in die Kunst?«. Wie bestimmt sich der Rang einer Kunstwerks? Was lässt den einen Künstler als Genie erscheinen, den anderen als zweit- oder drittrangigen Künstler, dessen Werk man unterschlagen darf? Demand kommt am Ende seiner Überlegungen zu einem überraschenden und vielleicht provozierenden Ergebnis. Stefan Diebitz hat das anregende Buch gelesen. …weiterlesen
Silke Kurth: Das Antlitz der Agonie. Körperstrafe im Mythos und ihre barocke Rezeption. Eine Studie über Formen frühneuzeitlicher Körperdiskurse, VDG 2009

Bücher • Rezensionen
| erschienen 07.07.2010
Buchstäblich um Leben und Tod geht es in »Das Antlitz der Agonie«, nämlich um das Gesicht eines zwischen Leben und Tod schwebenden Menschen. Silke Kurths gewichtige Studie behandelt ein eigentlich kultur- und sittengeschichtliches Thema mit den Methoden der Kunstgeschichte, wenn sie Bilder von Bestrafungen aus der Zeit zwischen dem Ende des 16. und der Mitte des 17. Jahrhunderts sorgfältigen Analysen unterwirft. Vielleicht niemals zuvor wurde mit so gnadenloser Härte und sinnloser Grausamkeit gestraft wie in jener Zeit, und davon legen die Bilder ebenso Zeugnis ab wie von dem Wandel in dem Bild der Person: immer mehr tritt der leidende Mensch hinter dem gepeinigten Scheusal hervor. Stefan Diebitz hat den anregenden Band gelesen. …weiterlesen











