Ein verwirktes Leben – Die Künstlerin Ingeborg Schäffler-Wolf
So legt es ein Statement der Künstlerin Ingeborg Schäffler-Wolf selbst nahe: »Zuerst war es Wolle oder – noch aus der Hinterlassenschaft der Kriegsjahre – das Haargarn. Aus diesen Restgarnen entstand meine erste Arbeit… Dann kam mit der Suche nach härteren Ausdrucksformen die Leine und fast selbstverständlich die Seide«, wie in dem zweibändigen, ausgezeichneten Katalog nachzulesen ist – und weiter: »und die Seide mit dem weiteren Ausdruckmittel gebürsteter Stahl wurde zu meiner größten Herausforderung«. Holz, Beton und Gips kamen später hinzu – mitunter fiel das textile Element durch die Maschen, und mancher Gobelin fand sich von der Wand losgelöst. Aus der Textilkünstlerin wurde (auch) eine Bildhauerin, die sich – nicht zuletzt über ihre Zusammenarbeit mit ihrem Mann, dem Architekten Albert W. Schäffler – ernsthaft mit der Kunst am Bau auseinandersetzte.
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Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
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Sonderausstellungen zusätzlich: 1. Donnerstag im Monat 10 bis 13 Uhr und 14 bis 21 Uhr