Fotogeschichte Heft 116 mit dem Thema "Fotobücher im 20. Jahrhundert" ist erschienen!

Die Zeitschrift wurde 1981 von Timm Starl in Frankfurt am Main gegründet. Seit 2001 wird sie von Anton Holzer (Wien) herausgegeben. Jedes Heft enthält vier bis sechs längere wissenschaftliche Beiträge anerkannter Autorinnen und Autoren, zahlreiche Buch-, Katalog- und Ausstellungsbesprechungen sowie Hinweise zu neueren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten im Bereich Fotografiegeschichte.

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Erscheinungstermine: Vierteljährlich, jeweils zum Quartalsende (Ende März, Juni, September, Dezember)

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Thema Heft 116 Sommer 2010

Seit einigen Jahren erzielen historische Fotobücher am Kunstmarkt immer höhere Preise. Parallel dazu setzte auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema ein. Die Beiträge dieses Themenheftes untersuchen an ausgewählten Beispielen die gesellschaftspolitische Dimension des Fotobuchs, seine zeitgenössische publizistische Wirkung, seine Rezeption, aber auch seine komplexen Text-Bildbezüge.

INHALTSVERZEICHNIS

Ulrich Keller: Die posttraumatische Kamera. Amerikanische Kriegsfotobücher von Gettysburg bis Vietnam

Sandra Oster: Das Gesicht des Krieges. Der Erste Weltkrieg im Foto-Text-Buch der Weimarer Republik

Eric Lutz: Auf der Suche nach Amerika. Ein Fotobuch-Projekt von Rudolf Schindler

Franziska Schmidt: „Das deutsche Volksgesicht“. Die Fotobücher von Erna Lendvai-Dircksen zwischen 1931 und 1944

Hanna Koch: „Sprechende Bücher“. Paul Wolff, Walker Evans: Fotobildbände der 1930er Jahre

Hans Dickel: Fotografie im Künstlerbuch. Beobachtungen zur Intermedialität seit 1960

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte