Klimt-Jahr 2012

Acht Sonderausstellungen beschäftigen sich mit dem Maler und seiner Zeit. Dazu kommen noch jene Museen und Institutionen, für die Klimt in seinen Anfängen dekorative Arbeiten ausgeführt hat, die permanent zu besichtigen sind.

Etwa 800 Klimt-Werke können in Wien bewundert werden. Den Auftakt machte schon im Oktober 2011 die Ausstellung im Belvedere, die sich mit der Zusammenarbeit zwischen Gustav Klimt und dem Architekten Josef Hoffmann auseinander setzt. Es folgen 2012 Schauen im Kunsthistorischen Museum (zu den Zwickel- und Interkolumnienbildern Klimts), im Leopold Museum (Klimts Reisen), in der Albertina und im Wien Museum (beide zeigen Zeichnungen), im Österreichischen Theatermuseum (zu Klimts Bild „Nuda Veritas“), im Künstlerhaus, dem Klimt bis 1897 angehörte, und im Österreichischen Museum für Volkskunde (besitzt den Textilmusternachlass von Klimts Lebensgefährtin Emilie Flöge). Bis zum Herbst laden die Sonderausstellungen zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Malergenie Gustav Klimt ein.

Das ganze Jahr über können auch zahlreiche andere „Wirkungsstätten“ Klimts besucht werden: Das Burgtheater besitzt Deckengemälde und dazugehörige Entwurfszeichnungen des Künstlers, die Secession beherbergt den weltberühmten „Beethovenfries“. Das Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst – MAK nennt neben Klimts Entwurfszeichnungen für den Deckenfries im weltberühmten Palais Stoclet in Brüssel auch den Nachlass der Wiener Werkstätte ihr Eigen. Zu guter Letzt wird die Klimt-Villa, die bis 1918 das Atelier des Ausnahmemalers war, revitalisiert und im Sommer 2012 neu eröffnet.

Das vollständige Programm zum Klimt-Jahr finden Sie hier.

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte