Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 05. bis 11. November 2018
Montag, 05. November
13:55 Uhr auf Arte: Der exzentrische Maler William Turner hegte eine besondere Faszination für die verschiedenen Spielarten des Lichts, die er in seinen Gemälden einzufangen versucht. Im Spielfilm „Mr. Turner – Meister des Lichts“ werden die letzten 25 Lebensjahre des in Leben wie Kunst kompromisslosen Malers nachgezeichnet.
Dienstag, 06. November
20:05 Uhr in Bayern 2: Das „Nachtstudio“ lädt heute ein zu einem abendlichen Streifzug durch die vielgestaltigen Bilderwelten des als ATAK bekannten Künstlers Georg Barber. Hier zeigt sich der Facettenreichtum im farbgewaltigen Werk des Malers, Illustrators und Comic-Zeichners, der in eigenwilliger Manier zwischen High und Popular Culture changiert. Auch ATAKs aktuelle kuratorische Tätigkeit im Rahmen einer Ausstellung zur naiven Kunst deutscher Soldaten in den Weltkriegen ist Thema der Sendung.
Mittwoch, 07. November
16:05 Uhr in hr2-Kultur: Zu Gast im „Kulturcafé“ ist heute Moritz Wesseler, der neue Direktor des Kasseler Fridericianum. Der Kunsthistoriker spricht über seine Arbeit und insbesondere die Pläne, im Fridericianum auch vermehrt eine Plattform für bisher in Deutschland weniger bekannte Gegenwartskünstler zu bieten.
Freitag, 09. November
08:45 Uhr auf Arte: In „Stadt Land Kunst“ gibt es heute sowohl für Malerei- als auch für Architekturinteressierte etwas zu entdecken: Zum einen geht die Reise gen Süden, ins provenzialische Cagnes-sur-Mer, wo Auguste Renoir in den letzten Wintern seines Lebens Zuflucht und Inspiration fand; zum anderen gen Norden, nach Norwegen, wo die imposanten Holzkirchen („stavkirker“) von den architektonischen Einflüssen der Wikingerkultur zeugen.
Samstag, 10. November
23:05 Uhr in Deutschlandfunk: Kaum ein anderer internationaler Konflikt hat die Kunst derart nachhaltig beeinflusst wie der Erste Weltkrieg. Die „Lange Nacht“ beleuchtet, wie sich vor dem Hintergrund der Grauen des Weltkrieges u. a. künstlerische Bewegungen wie der Expressionismus und Kubismus herausbildeten und Künstlervereinigungen wie „Der Blaue Reiter“ gegründet wurden.