Kunstgeschichte studieren an der Georg-August-Universität Göttingen

Göttingen hatte den ersten, von der Archäologie unabhängigen Lehrstuhl für Kunstgeschichte in Deutschland. Ihn nahm zuerst Johann Domenico Fiorillo ein, der nicht nur die Kunstsammlung betreute und die vielbändige ‚Geschichte der zeichnenden Künste…‘ verfasste, sondern in den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts seine kunstgeschichtlichen Vorlesungen begann, dann 1799 zum apl. Professor, 1813 zum Ordinarius ernannt wurde. Seine Vorlesungen hörten Tieck und Wackenroder und sie beeinflussten so die Kunstanschauung der deutschen Romantik. Nach Karl W. F. Oesterley und F. A. Unger folgten 1881 August Schmarsow, Konrad Lange, Robert Vischer, Heinrich Alfred Schmidt, Georg Graf Vitzthum, Heinz Rosemann, und Karl Arndt. In Göttingen habilitierten sich unter anderem Oskar Hagen, Wolfgang Stechow, Nikolaus Pevsner und Herbert von Einem.

Das Fach wird in seiner ganzen Breite gelehrt, ein besonderer Schwerpunkt ist die berufspraktische Ausbildung durch regelmäßiges Erarbeiten von Austellungen aus den eigenen Sammlungsbeständen und solchen in Kooperation mit örtlichen und auswärtigen Kunstinstitutionen.

Nähere Informationen zu Professoren, Ansprechpartnern usw. findest du in unserem Studienführer.

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte