Philipp Otto Runge Stiftung hat erstes Jahresstipendium vergeben

Der 1976 in Kristinehman, Schweden, geborene Larsson lebt und arbeitet seit 2004 in München. Während seines Studiums an der Academy of Visual Art in Enschede, Holland, war er 1997 Gaststudent am Western Australia’s College of Fine Art, Perth. Der multimedial arbeitende Künstler hatte seit 2005 Einzelausstellungen in München, Oslo und Kortrijk, Belgien. Seine Werke befinden sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, sowie im Kristinehmans Museum for Modern Art, Kristinehman, Schweden. 

Die Philipp Otto Runge Stiftung wurde 2003 vom gleichnamigen Ur-Ur-Enkel des Begründers der Romantik in der Malerei, Philipp Otto Runge, gegründet. Die Zielsetzung der Stiftung ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler sowie die Erforschung des Werks von Philipp Otto Runge.
 
"Ich glaube, dass starke Gefühle als Ergebnis ästhetischer Erfahrung ein sehr wichtiger Teil meines kreativen Prozesses ist. Durch die Betonung von Gefühlen wie Angst und Schrecken – Gefühle, die man erfahren kann, wenn man mit der direkten Bedeutung meiner Arbeiten konfrontiert wird – sehe ich Parallelen zum Beginn der Romantik, als sie Mitte des 18.Jahrhunderts als eine Gegenbewegung zum Zeitalter der Aufklärung und der frühen wissenschaftlichen Rationalisierung der Natur auftrat." Bo Christian Larsson
 
Die Jurymitglieder waren Sebastian Giesen, Reemtsma Stiftung Hamburg, Christiane Mennicke, Kunsthaus und Städtische Galerie der Gegenwartskunst in Dresden, Matthias Mühling, Lenbachhaus und Kunsthaus München sowie Nina Zimmer, Kunstmuseum Basel.



Weitere Informationen

Mehr Informationen zum Jahresstipendium der Philipp Otto Runge Stiftung auf der Homepage der Stiftung.
 
Informationen zum Preisträger gibt es hier.

 

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte