Symposium KUNST+Leben am 27. und 28. August 2010 im Kunsthaus Kloster Gravenhorst

KUNST+Leben. Ausstellung. Aktionen. Kommunikation. Symposium.
Der Titel KUNST+Leben beschreibt die künstlerische Idee und soziale Verortung gleichermaßen: Lebensnahe, oft auch polarisierende Themen bieten Anlass für künstlerische Aktionen. Kunst passiert dort, wo sie zunächst nicht vermutet wird: auf den Straßen, in Geschäften, Betrieben oder Vereinen, auf Bahnhöfen, in Fussballstadien oder in der Natur … also überall dort, wo Menschen sind. So richtet sich das Projekt nicht nur an ein spezifisches Kunstpublikum, sondern an eine allgemeine regionale Öffentlichkeit, die auch immer Teil des künstlerischen Konzepts ist. Denn ehe man sich versieht, wird der Betrachter zum Benutzer und zugleich handelnder und denkender Teil der künstlerischen Interventionen.

Das öffentliche Symposium KUNST+Leben mit Vorträgen zur kulturwissenschaftlichen Reflexion partizipatorischer Kunst setzt sich erstmalig theoretisch mit diesem künstlerischen Arbeitsfeld im ländlichen Raum auseinander. Wissenschaftler, Ausstellungsmacher und Kunstschaffende auch aus dem nahen ländlichen Grenzgebiet der Niederlande sind eingeladen, um zusammen mit dem Publikum über Kunst im Leben ins Gespräch zu kommen.

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte