Tagung: Museen und die Fotografie – Der jungen Bewegung die ihr gebührende Beachtung schenken, am 4. Februar 2011 in Dresden

Die Wirkungsgeschichte der Fotografie am Dresdner Kupferstich-Kabinett wird im Winter 2010/11 in der Ausstellung KunstFotografie. Emanzipation eines Mediums vorgestellt. Im Begleitprogramm der Ausstellung soll die Tagung der Frage nachgehen, wie die Fotografie ins Museum kam – in international vergleichender wie in historischer und zeitgenössischer Perspektive. Vertreter unterschiedlicher Institutionen werden am Beispiel ihrer Sammlungen über die spezifischen gesellschaftlichen, kulturpolitischen wie ästhetischen Bedingungen einer musealen Rezeption des Mediums sprechen.

Programm

10:00 – 10:30 Uhr
Prof. Dr. Bernhard Maaz u. Dr. Agnes Matthias: Begrüßung und Einführung

10:30 – 11:15 Uhr
Susanna Brown (Victoria & Albert Museum, London): Then and Now. Collecting Photography at the V&A Museum

11:15 – 12:00 Uhr
Prof. Dr. Gabriele Betancourt Nuñez (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg): „die immer einen Posttag zu spät aufwachende Wissenschaft“. Weimar, Juhl und Lichtwark – die Hamburger Mentoren der Fotografie um 1900

12:00 – 12:45 Uhr
Dr. Paul-Louis Roubert (Université Paris 8): Photographie et collection privée. Destins de la Société française de photographie

Pause

14:00 – 14:45 Uhr
Dr. Inka Graeve Ingelmann (Sammlung Fotografie und Neue Medien, Pinakothek der Moderne, München): Vom Haben, Wollen und Wünschen · Die Sammlung Fotografie und Neue Medien an der Pinakothek der Moderne

14:45 – 15:30 Uhr
Prof. Ute Eskildsen (Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen): Ein langer Weg trotz früher Beachtung. Fotografie im Museum Folkwang

15:30 – 16:15 Uhr
Dr. Ulrich Pohlmann (Sammlung Fotografie, Münchner Stadtmuseum): Trivial, bürgerlich, künstlerisch, wissenschaftlich.Aspekte der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum

Abschlussdiskussion
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Bischoff · Dr. Agnes Matthias

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte