Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Seminar für Kunstgeschichte
Information
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas / Standort Kunstgeschichte
Emil-Abderhalden-Str. 26-27
D-06108 Halle/Saale
Deutschland
Lage
Die Kunstgeschichte befindet sich seit 2015 am neu erbauten Steintor-Campus (Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrum) im nördlichen Stadtzentrum von Halle. Hier zum Lageplan (Lila Feld)
Fachbereich
Philosophische Fakultät I: Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften: Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas
Studiengang
• Kunstgeschichte , Bachelor (60 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Kunstgeschichte (B.A.), Bachelor (90 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Kunstgeschichte (B.A.), Bachelor (120 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Kunstgeschichte (M.A.), Master (2-Fach), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Kunstgeschichte (M.A.), Master (120 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Kunstgeschichte und Archäologien Europas (M.A.), Master (120 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
• Denkmalpflege (M.Sc.), Master (120 LP), zulassungsfrei (freie Einschreibung)
Voraussetzungen
Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Struktur
- 3 Professuren
- 1 außerplanmäßige Professur
- 1 Hon-Professur
- 1 Privatdozentur
- 6 wiss. MitarbeiterInnen
- ca. 350 Studierende
- Studentische Fachschaft, Institutsgruppe IKARE, StuArt – die Studentengalerie
Profs
- Prof. Dr. Olaf Peters
- Prof. Dr. Michael Wiemers
- PD Dr. phil. habil. Andrea Worm (Vertretungsprofessorin)
- apl. Prof. Dr. Leonhard Helten
Lehrende
- Hon-Prof. Dr. Jochen Luckhardt
- PD Prof. Dr. Susanne Wegmann
- Dr. Matthias Buck
- Dr. Niels Fleck
- Lina Mitschke, M. A.
- Ilka Rambausek M.A.
- Dr. Sebastian Schulze
- Oliver Ritter M.A.
Schwerpunkte
An der Martin-Luther-Universität in Halle kann die Kunstgeschichte in ihrer ganzen Fachbreite studiert werden, vom frühen Mittelalter über die Neuzeit bis hin zur Moderne und Gegenwartskunst.
Projekte
- Plastik der Harzregion
- Magdeburger Dom-Inventar
- Spätgotik, Renaissance, Barock
- Großdia-Projekt
- Das ernestinische Wittenberg. Universität und Stadt (1486-1547)
- Magdeburger Domgrabung
- Kontext als Prozess
- »Kühler Brunnen« in Halle
- Museum sacrum
- Digitales Katalogisierungsprojekt
Ausstattung
Das Institut für Kunstgeschichte verfügt über eine Fachbibliothek mit ca. 40.000 Bänden, eine Diathek mit ca. 160.000 Groß- und Kleindiapositiven, ein Bildarchiv mit historischem Fotobestand, sowie zwei umfangreiche Bilddatenbanken.
Geschichte
Aus dem im Jahr 1820 angelegten Kupferstichkabinett der Universität hervorgegangen, wurde 1903 ein erstes Ordinariat für mittlere und neuere Kunstgeschichte eingerichtet. Bedeutende Lehrstuhlinhaber waren Ludwig Justi, Adolph Goldschmidt, Wilhelm Waetzoldt, Paul Frankl und Wilhelm Worringer. Weitere Persönlichkeiten am Institut waren Hans Jantzen, Kurt Gerstenberg, Oskar Schürer und Johannes Jahn. Seit 1956 wurde das Fach Kunstgeschichte auf den Status eines Nebenfachs eingeschränkt. Nach 1989 wurde das Institut wieder voll ausgebaut.Seit 1. September 2006 haben sich die Institute für Kunstgeschichte, Prähistorische Archäologie sowie die Professur für Klassische Archäologie zum Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas vereinigt.