Veranstaltungstipps zum Internationalen Museumstag 2011 – Baden-Württemberg

Programmhinweise Baden-Württemberg

  • Albstadt

Galerie Albstadt: Die 1975 gegründete Galerie Albstadt hat sich zu einer der bedeutendsten kommunalen Sammlungen in Baden-Württemberg entwickelt. Ein besonderer Stellenwert kommt den rund 450 Werken von Otto Dix (1891-1969) zu, dem größten Bestand mit Arbeiten auf Papier von Dix weltweit. Daneben sind es Blätter expressionistischer Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Beckmann, die im Zentrum der Sammlung stehen. Der große Anteil Dresdner Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute ist eine weitere Besonderheit der Albstädter Sammlung. Weitere Schwerpunkte bilden Werke von Karl Caspar und Maria Caspar-Filser sowie eine Spezialsammlung zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb.

13:30, 14:00, 16:00 und 16:30 Uhr
Im Gedächtnisspeicher des Museums“ – Kurzführung im Depot, maximal 10 Teilnehmer

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Veronika Mertens, Tel. 07431 160-1491

  • Bad Schussenried

Wallfahrtsmuseum Steinhausen: In direkter Nachbarschaft zur Wallfahrtskirche Steinhausen, der „schönsten Dorfkirche der Welt“ befindet sich das Wallfahrtsmuseum. Es wurde im Obergeschoss einer ehemaligen Schmiede mit Zeugnissen christlicher Andacht und Frömmigkeit vom Barock bis zur Gegenwart eingerichtet. Zu der umfangreichen Sammlung gehören Objekte, die den christlichen Lebenslauf versinnbildlichen, religiöse Andenken, Devotionalien wie Mariendarstellungen, Wachsarbeiten, Jesuskinder, Votivgaben, aber auch Gegenstände des Aberglaubens.

10:30-11:30 Uhr
thematische Führung: Zeugnisse christlicher Andacht und Frömmigkeit vom Barock bis zur Gegenwart.

Ansprechpartner: Herr Hansi Schmehle-Knöpfler, Tel. 07583 4606
Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Baden-Baden

Museum Frieder Burda: Die international renommierte Sammlung Frieder Burda konzentriert sich auf die Kunst der Klassischen Moderne und der Zeitgenossenschaft; sie umfasst inzwischen rund 850 Gemälde, Skulpturen, Objekte und Arbeiten auf Papier.

11:30-12:30 Uhr
Lebenslinien – Stationen einer Sammlung“ Rundgang durch die Ausstellung der Sammlung Frieder Burda, die einen Überblick über die Kunstströmungen der Moderne ermöglicht

Ansprechpartnerin: Frau Brigitte von Stebut, Tel. 07221 39898-0

  • Grabenstetten

Keltenmuseum Heidengraben: Der Heidengraben ist mit einer Gesamtfläche von 1.662 Hektar nicht nur das größte keltische Oppidum in Deutschland, sondern auch eines der größten in Europa. Ausgestellt sind im Museum Fundstücke aus der Späthallstatt-, Spätlaténe- und frühmittelalterlichen Zeit. Erläuternde Tafeln, Karten und Rekonstruktionszeichnungen ergänzen die Ausstellung .

10:00 und 14:00 Uhr
Führung: „Kunst und Handwerk aus dem Oppidum Heidengraben„.

Ansprechpartnerin: Frau Rose Gruner, Tel. 07382 936816
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kelten-heidengraben.de.

  • Karlsruhe

Kunsthalle Karlsruhe: 1846 eröffnet, ist die Kunsthalle eines der wenigen, in großen Teilen ihrer alten Substanz und Ausstattung original erhaltenen frühen deutschen Kunstmuseen. In insgesamt drei historischen Gebäuden werden Werke vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart präsentiert. Hinzu kommt das Kupferstichkabinett, das zu den ältesten Grafiksammlungen Europas zählt.

12:00 und 16:00 Uhr
Rückseiten

Das verborgene Gedächtnis der Gemälde Bilder erzählen weitaus mehr, als sie dem Betrachter auf der Leinwand zeigen. Besonders ihre Rückseiten geben Auskunft über die eigne Geschichte. Dr. des. Tessa Friederike Rosebrock, Provenienzforscherin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, befasst sich mit den Bilderrücken verschiedener Werke und kommt dabei der Vergangenheit
der Kunstwerke auf die Spur.

14:00 und 17:00 Uhr
thematische Führung: „Tagebücher des Sehens – Skizzen und Notizen von Carl Schuch„.

Eindrücke und Erinnerungen werden von Künstlern häufig in Skizzen festgehalten. Gesammelt und gefasst werden sie zu „Tagebüchern des Sehens“. Dr. Astrid Reuter stellt die Skizzenbücher des aus Wien stammenden Künstlers Carl Schuch (1846-1903) vor, die sich im Bestand der graphischen Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe befinden.

Ansprechpartnerin: Frau Maike Hohn, Tel. 0721 926-3529

  • Ulm

Ulmer Museum: Das 1924 gegründete Ulmer Museum ist ein Museum für Kunst, Archäologie sowie Stadt- bzw. Kulturgeschichte in Ulm. Zu seinen Ausstellungen gehören die Archäologische Sammlung mit Funden aus der Ur- und Frühgeschichte des Ulmer Raums (darunter der „Löwenmensch“), Malerei und Skulptur der Spätgotik aus Ulm und Oberschwaben, Kunsthandwerk vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, Handwerk, Zünfte und Stadtgeschichte.

12:15 Uhr
Führung: „Der Teufel in der 11. Kammer – Die Rätsel der Stadelhöhle im Lonetal

13:15 Uhr
Führung: „Hochschule für Gestaltung Ulm 1953-1968

Ansprechpartner: Herr Dr. Martin Mäntele, Tel. 0731 161-4330

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte