Verführung Freiheit. Kunst in Europa seit 1945 – Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Gemeinsamer Bezugspunkt sind die ideengeschichtlichen Traditionen und Werte der Aufklärung – beide Systeme haben den Anspruch formuliert, die Werte der Aufklärung einzulösen: universale Menschenrechte, Gleichheit und Demokratie. In zwölf Kapiteln werden außerhalb jeder Chronologie Themen wie Vernunft, Utopie, Konsum, Gewalt, Nachhaltigkeit oder Selbsterfahrung diskutiert.
Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Videos und Installationen, u.a. von Ian Hamilton Finlay, Niki de Saint Phalle, Mario Merz, Aurora Reinhard, Anselm Kiefer, Sabina Shikhlinskaya, Gerhard Richter, Ilya Kabakov oder Fernand Léger.
Als Novum erscheint der vollständig farbig illustrierte Katalog auch in einer erweiterten elektronischen Fassung mit 180 ausführlichen Werkessays von über 90 Autoren aus allen Wissensgebieten (Anthropologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Recht, Kunst) aus ganz Europa, 500 Abbildungen, Videos und Suchfunktionen.
Die Ausstellung entstand unter Leitung des Deutschen Historischen Museums aus einer breiten internationalen Zusammenarbeit und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Bis zum 10. Februar 2013 ist sie in Berlin zu sehen und wird danach in Mailand (Palazzo Reale), Tallinn (KUMU) und in Krakau (MOCAK) gezeigt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Historischen Museums.