Virtuelles Kupferstichkabinett

Die Kernbestände der beiden Kollektionen haben gemeinsame Ursprünge in den Sammlungen der Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Dieser historisch zusammenhängende Bestand ist zwischen dem 18. und dem frühen 20. Jahrhundert auf beide Institutionen verteilt worden.

Im Kupferstichkabinett des Herzog Anton Ulrich-Museums steht bei der Auswahl neben den Einblattholzschnitten des 15. Jahrhunderts die deutsche Druckgraphik bis zum Jahre 1800 im Mittelpunkt. In der Herzog August Bibliothek wird neben der Beschreibung von Einzelblättern und gebundenen Graphikfolgen der wichtige Zusammenhang von Graphik und Buch im europäischen Kontext beleuchtet.

Seit September 2007 ist die Datenbank online benutzbar. Bis Ende März 2011 werden rund 40.000 grafische Blätter digitalisiert und erschlossen. Die zusätzliche Indexierung der Bildinhalte nach dem international verbindlichen Iconclass-System erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bildarchiv Foto Marburg. Über eine OAI-Schnittstelle können die Daten im DC- oder Museumdat-Format auch in anderen Zusammenhängen genutzt werden.

Link zur Seite: http://www.virtuelles-kupferstichkabinett.de/

Weitere Informationen zum Projekt fionden finden Sie unter http://www.hab.de/forschung/projekte/kupferstichkabinett-konferenz-2011.htm.

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte