Vom Taunus Zum Wannsee. Der Maler Philipp Franck. Eine Ausstellung des Museum Giersch vom 21. März bis 18. Juli 2010

Der gebürtige Frankfurter studierte Malerei an der Städelschule Frankfurt und an der Düsseldorfer Akademie. Erste Erfahrungen mit der Freilichtmalerei gehen auf seinen Kontakt zur Kronberger Malerkolonie zurück, insbesondere auf Anton Burger. In den 1890er Jahren erhielt er an der Königlichen Kunstschule in Berlin eine Festanstellung als Zeichenlehrer, seit 1898 als Professor, und 1915 erfolgte die Berufung zum Direktor. Seine Lehrtätigkeit sehr ernst nehmend, blieb er seiner eigentlichen Profession, der Malerei, stets zugewandt. Zwischen 1915 und 1928 malte er regelmäßig im Taunus. Auf seinen Reisen nach Italien schuf er farbintensive, großformatige Aquarelle. In seinem Spätwerk konzentrierte sich Franck auf die umliegende märkische Seenlandschaft und pflegte dabei insbesondere Potsdamer Motiv.

Geschrieben von Redaktion Portal Kunstgeschichte