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"Das Weite suchen" – Finissage + Ausstellungsrundgang

Dr. Isabel Enzenbach führt durch die Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“.

„Das Weite suchen“ lädt mit Fotografien von 1983 bis 1995 dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken.

In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotograf:innen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der von Anja Tack und Isabel Enzenbach kuratierten Ausstellung – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.

„Oft sind die Meinungen, wie das Leben in der DDR war und wie der Einigungsprozess verlaufen ist, verhärtet. Selbst bei Menschen, die die Zeit nicht bewusst erlebt haben. Mit den Fotografien wollen wir einen offenen Zugang schaffen. In kurzen Texten erzählen wir die Entstehungszusammenhänge der Bilder.“ So beschreibt Isabel Enzenbach den Ansatz der Ausstellung.

Der Fokus der Aufnahmen liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht gleichzeitig Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.

Anja Tack zur Übernahme der Ausstellung: „Ich bin sehr gespannt, wie die Ausstellung in Eisenhüttenstadt wahr- und auch angenommen wird. Es wäre wunderbar, wenn wir auch dort zu einem Austausch über die Zeit der 1980er und 1990er anregen könnten, den Besuchenden Raum für einen Erfahrungsaustausch bieten. Ich freue mich auf das Publikum in Eisenhüttenstadt.“

Mit Fotografien von: Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Annette Hauschild, Jürgen Matschie, Ute Mahler, Peter Oehlmann, Merit Schambach (geb. Pietzker), Joachim Richau, Ludwig Rauch, Barbara Wolff

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Ausstellung

Eisenhüttenstadt

Objekt im Blick: Die Ortenburg-Bibel

Eine folgenreiche Schrift: Von dieser frühen Ausgabe der Lutherbibel aus dem Jahr 1535 gab es im Druck auf Pergament nur 10 Exemplare; eines befindet sich heute im DHM. Welche weitreichenden, auch politischen Folgen hatte diese Bibel für die deutsche Geschichte im Allgemeinen und ihren früheren Besitzer im Besonderen – und welche Bedeutung für die Bibliothek des Museums heute? Mit Matthias Miller, Leiter der Bibliothek und der Sammlung Handschriften – Alte und wertvolle Drucke, Ursula Rautenberg, Professorin (em.) für Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Stefan Wild, Lokalhistoriker und 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Ortenburg Objekt im Blick Welche Geschichten erzählen die Objekte der Ausstellung „Objekte. Geschichte. Geschichten. Blick in die Sammlung“ – über sich, ihre Zeit und unsere Sammlung? An vier Terminen rücken wir eins der Objekte in den Fokus und folgen seinen Spuren. Kommen Sie mit!

https://www.dhm.de/veranstaltung/objekt-im-blick-die-ortenburg-bibel/

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Ausstellung

Pei-Bau Hinter dem Gießhaus 3 10117 Berlin

Himmel unter Berlin Vol. III – October 9th to 25th, 2026

Imagine finding yourself in a red bar. Atmospheric music surrounds you, a drink is placed in your hand. Someone leads you to an old cabinet. Inside: a hidden door. Beyond it begins a journey into the foundations of the city. Deep into the minds of artists who guide you through a dark labyrinth. Berlin was once a promise that smelled of old industrial buildings, basements and dark machine halls. HIMMEL UNTER BERLIN takes place inside a nervous system — a network of underground vaults stretching across several buildings, as if the city had become tangled beneath the ground. A dark network where old motors were once wound. Copper wire, wrapped thousands of times around iron until it became something that could spin loudly and at incredible speed. Motors built for cement works, steel rolling mills, waterworks pumps — machines designed to power other machines. Deep inside the catacombs of this former motor factory, a new HIMMEL UNTER BERLIN emerges. For a limited time, international light and sound artists transform these vaults. The artworks explore the uncomfortable questions of our time: humans in cryogenic chambers, AI clones of yourself created live before your eyes, windows into the future. Works that blink, breathe and release smoke. And around the next corner, you might find yourself standing inside a chamber of stars — or surrounded by machines performing a concert just for you. Anyone who makes their way through this dark maze enters a place that was never meant for outside eyes. There were never many people here. This was a space known only to the workers who wound the motors. A few dozen people over a hundred years — no more. HIMMEL UNTER BERLIN is somewhere between an exhibition and an underground gathering, reminiscent of Berlin in the 1990s. Raw, cold, improvised. The beauty of the imperfect. Deep inside these basements, you get the feeling that you are experiencing something that, officially, does not even exist. Exhibition period: October 9–25, 2026 Artists: https://www.instagram.com/codact.ch https://www.instagram.com/media.tribe https://www.instagram.com/collectifcoin https://www.instagram.com/chidayasuhiro https://www.instagram.com/martin___messier___ https://www.instagram.com/theklongs https://www.instagram.com/studiosvensauer https://www.instagram.com/andreaslutzz https://www.instagram.com/guillaume_marmin https://www.instagram.com/santissimi https://www.instagram.com/verena.bachl https://www.instagram.com/karstenschuhl https://www.instagram.com/schnellebuntebilder Tickets are limited. Tickets: https://loveyourartist.com/de/events/himmel-unter-berlin-vol-berlin-ESQY4IT The ticket includes: ⁃ Admission to the exhibition featuring 11 previously unseen installations ⁃ A welcome drink upon arrival

https://www.thedarkrooms.de

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Ausstellung

Berlin, Deutschland

Von London bis nach Verona. Barocke Kammermusik aus Europa

Im Rahmen der Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben!“ lädt das Kunsthaus Stade am Freitag, den 9. Oktober, zu einem besonderen Konzertabend ein.  Das Trio Several Friends wurde 2013 in Hamburg gegründet mit dem Ziel, die Musizierpraxis des 18. Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen und neue Einblicke in die Welt des Barocks zu eröffnen. Dabei beschränkt sich das Ensemble nicht allein auf die Musik: Auch zeitgenössische Texte kommen zum Einsatz, sodass Kunst und Lebensgefühl dieser Epoche unmittelbar erlebbar werden. Mit ihrem Programm „Von London bis nach Verona – barocke Kammermusik aus Europa“ nehmen die Musikerinnen das Publikum mit auf eine Reise durch das hoch- und spätbarocke Europa und lassen auch die historische Aufführungspraxis aufleben. Für den Auftritt im Kunsthaus hat sich das Ensemble Verstärkung geholt und tritt in folgender Besetzung auf: Laura Natalia Arroyo Valencia – Barockvioline Olga Chumikova – Cembalo Bärbel Hartrumpf – Barockcello Anabel Röser – Blockflöte & Barockoboe Lena Zimmer – Block- und Traversflöte Kunsthaus Stade Eintritt: 20 € / ermäßigt 12 €

https://www.museen-stade.de/kunsthaus/gekommen-um-zu-bleiben

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Konzert

Stade

Tag der offenen Tür im Museum Sammlung Prinzhorn

Anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit (www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf) gibt das Museum Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen – mit Führungen durch Depot, Graphisches Kabinett und Restaurierungswerkstatt sowie begleitenden Hintergrundgesprächen.

Eintritt frei, Spenden willkommen

https://www.sammlung-prinzhorn.de/veranstaltungen/#layer=/10102026-tag-der-offenen-tuer/

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Ausstellung

69115 Heidelberg

Museum Sammlung Prinzhorn

Voßstraße 2

BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm

Der Ausstellungsparcours präsentiert die Kunst des Flüchtigen: Fotografien zu Happenings und Aktionen der 1960er- und 1970er-Jahre. Dabei stehen fünf Ausnahmekünstlerinnen im Fokus – VALIE EXPORT (1940 – 2026), Charlotte Moorman (1933 – 1991), Yoko Ono (geb. 1933), Yvonne Rainer (geb. 1934) und Carolee Schneemann (1939 – 2019). Furchtlos, mutig, kompromisslos und inspirierend zeigen sich die Künstlerinnen. Indem sie grundlegende Themen wie Emanzipation, Friede, Freiheit und Selbstbestimmung in ihren Werken verarbeiten, setzen sie aufsehenerregende Akzente für die performative Kunst der Moderne.   Abbildung: Concerto for TV Cello (Nam June Paik 1971), performed von Charlotte Moorman am 6.7.1974 in Köln, fotografiert von Hanns Sohm, Staatsgalerie Stuttgart, Archiv Sohm

https://www.staatsgalerie.de/de/ausstellungen/vorschau/baeng

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Ausstellung

Staatsgalerie Stuttgart Konrad-Adenauer-Str. 30 – 32 70173 Stuttgart

La Haluca – A Pioneer Girl

La Haluca (dt.: Die Pionierin) verweist auf einen historischen Text der bosnisch-jüdischen Autorin Luna Laura Papo Bohoreta (1891–1942), den Künstlerin Ana Hoffner ex-Prvulovic* in ihrer Performance aufgreift. Die Haluca erscheint als Projektionsfigur, in der sich jüdische Selbstbestimmung und feministische Emanzipation verschränken. Eintritt frei Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

https://www.nbk.org/de/diskurs/a-haluca-a-pioneer-girl

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10117 Berlin

Oberwallstraße 32

Schinkel Pavillon

Christa Sommerer & Laurent Mignonneau | Come and Grow

Eröffnung: 12. Oktober 2026, 19.00 Uhr; Ausstellung bis 9. Jänner 2027 Kunstbrücke im RAIQA, Raiffeisenplatz 1, 6020 Innsbruck Christa Sommerer & Laurent Mignonneau (Interface Cultures) stellen in Innsbruck aus.  Seit den frühen 1990er-Jahren entwickeln Christa Sommerer & Laurent Mignonneau wegweisende interaktive Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Naturwissenschaft und digitaler Technologie. Ihre Installationen, Videos und computergestützten Systeme reagieren auf Berührung, Bewegung, Sprache, Zeit und Aufmerksamkeit. Das Publikum wird dabei zum aktiven Teil ihrer Werke, die sich fortlaufend verändern. Kunst als lebendes System Im Zentrum der Ausstellung Come and Grow steht eine Idee, die das Künstlerpaar Sommerer und Mignonneau bereits 1996 als „Art as a Living System“ beschrieben haben: Kunst als lebendes System. Ihre Arbeiten sind keine bloßen Simulationen von Natur, sondern offene Situationen, in denen Menschen, technische Apparaturen und digitale Organismen aufeinander einwirken. Wachstum, Verwandlung, Kommunikation und Vergehen werden nicht nur dargestellt, sondern ereignen sich im Moment der Begegnung. Christa Sommerers Hintergrund in Biologie und Kunst verbindet sich dabei mit Laurent Mignonneaus Erfahrung in Videokunst, Computergrafik und Programmierung.   Ort: Kunstbrücke im RAIQA, Raiffeisenplatz 1, 6020 Innsbruck. Barrierefrei zugänglich über den Haupteingang in der Adamgasse und das Foyer des Hauptgebäudes. Öffnungszeiten:  MO bis FR 14.00 bis 18 Uhr SA 10.00 bis 13.00 Uhr SO und an Feiertagen geschlossen https://www.instagram.com/kunstbrueckeinnsbruck/    Christa Sommerer & Laurent Mignonneau *1964 in Gmunden und *1967 in Angoulême. 2004 gründeten Christa Sommerer & Laurent Mignonneau den Masterstudiengang Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz. Ihre Arbeiten wurden international vielfach gezeigt, zuletzt unter anderem im SIMoA Shenzhen International Art Museum, Shenzhen, im ZKM Karlsruhe, bei der Biennale Art and Technology in Peking sowie im Musée d’Art Contemporain de Lyon. Leben und arbeiten in Linz.

https://kunstbruecke.at/

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Ausstellung

6020 Innsbruck

Kunstbrücke im RAIQA

Raiffeisenplatz 1

Transdisziplinärer Studientag zu Zuschreibungs- und Abschreibungsfragen bei Max Liebermann (1847-1935), Liebermann-Villa am Wannsee, 13. Oktober 2026, 10-16 Uhr

Im Jahr 2026 feiert die Liebermann-Villa ihr 20-jähriges Bestehen als Museum. Vor diesem Hintergrund baut das Haus seine Rolle als Forschungsinstitution weiter aus und initiiert einen transdisziplinären Studientag, der sich den komplexen Zuschreibungs- und Abschreibungsfragen im umfangreichen Werk vom Künstler Max Liebermann (1847–1935) widmet. Ziel ist es, die grundlegenden Spannungsfelder zwischen den Disziplinen sichtbar zu machen und neue Formate des wissenschaftlichen Austauschs zu etablieren. Die klassische Kunstgeschichte und naturwissenschaftliche Analysen haben oft sehr unterschiedliche Erkenntnistheorien: der Connaisseur/die Connaisseuse vertraut dem geschulten, auf Stilkritik bedachten Blick, der/die Chemiker:in dem Messwert. Doch wie können sich die Fachbereiche noch gewinnbringender ergänzen? Der Studientag bringt Expert:innen aus den Disziplinen zusammen, um das komplexe Forschungsdesiderat aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Im Zentrum stehen hierfür zwei Werke, deren Authentizität bzw. Zuschreibung im Detail diskutiert werden soll. Mittels Forschungsimpulsen und im Dialog zwischen Expert:innen aus der Restaurierung, der Kunstgeschichte, dem Museumswesen, der Provenienzforschung, dem Kunsthandel und der Anwaltschaft möchte der Studientag in drei Panels konkrete Forschungsstände und aktuelle Fragen diskutieren. Der Studientag richtet sich an ein Fachpublikum ebenso wie an eine interessierte Öffentlichkeit, darunter Fachkolleg:innen aus Museen und Wissenschaft, Vertreter:innen des Kunsthandels sowie Sammler:innen und jene, die beginnen möchten, zu sammeln. Großzügig gefördert durch die Fontana Stiftung.   Um Anmeldung wird gebeten bis 1. Oktober 2026 unter: info@liebermann-villa.de. Bei inhaltlichen Rückfragen melden Sie sich gerne ebenso unter dieser E-Mail.  Das finale Programm wird im September 2026 an alle Teilnehmenden verschickt und auf liebermann-villa.de/museum/sammlung-forschung/ veröffentlicht. Das vorläufige Programm finden Sie hier: LV Vorläufiges Programm_Studientag_Oktober 2026

https://liebermann-villa.de/museum/sammlung-forschung/

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Vortrag

Liebermann-Villa am Wannsee

Munich HIGHLIGHTS Kunstmesse

Die Munich HIGHLIGHTS Kunstmesse bietet als Boutiquemesse ein großartiges Erlebnis für Sammler, Kunsthändler und Galeristen aus aller Welt. Jedes Jahr im Oktober präsentieren hier internationale Aussteller Meisterwerke von höchster Qualität. Als eine der führenden Kunstmessen im deutschsprachigen Raum liegt die Stärke der Munich HIGHLIGHTS in der Konzentration auf das Top-Segment. Das bewahrt vor Beliebigkeit und transportiert einen Spirit, den nur erstklassige Kunst hervorrufen kann und für den der Name HIGHLIGHTS einsteht.                       Im Herzen Münchens, im historischen Ambiente der Residenz, erleben Besucherinnen und Besucher in salonartiger Atmosphäre lebendige Kunstgeschichte. Die Aussteller bieten Einblick in ihr exquisites Kunst- und Antiquitätenangebot und stehen mit ihrer Fachkompetenz für deren Authentizität. Das persönliche Ambiente lädt ein zum direkten Gespräch mit Experten und zum Austausch mit anderen Kunstbegeisterten. Die HIGHLIGHTS zeigt ein hochkarätiges Spektrum, von Objekten aus den Kunst- und Wunderkammern der Renaissance über barockes Kunsthandwerk bis zu Malerei und Installationen der jüngsten Gegenwart. Mit ihrer Expertise auch in den Bereichen Design, Schmuck und Fotografie verspricht die Munich HIGHLIGHTS jedes Jahr aufs Neue ein Kunsterlebnis der Extraklasse.      

Reguläre Öffnungstage: 15. – 18. Oktober 2026

Ort: Residenz München, Eingang durch den Hofgarten

     

https://munichhighlights.com

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Ausstellung

Residenz München

Europäischer Tag der Restaurierung

Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, geben Restaurator*innen exklusive Einblicke in ihre Arbeitsplätze. Zum 9. Europäischen Tag der Restaurierung können Sie in ganz Europa in Museen, Ateliers und auf den Baustellen Fallbeispiele aktueller Konservierungs- und Restaurierungsprojekte kennenlernen. Das Programm folgt zeitnah.  

https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/veranstaltungen/europaeischer-tag-der-restaurierung/

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Ausstellung

Weimar

Leonor Fini

23.10.26– 21.02.27 Leonor Fini (1907–1996) war als Künstlerin wie auch als Privatperson eine Rebellin. Priesterinnen, Sphinxe, hybride Gestalten – mit ihrem charakteristisch altmeisterlichen Stil schuf sie traumartige Szenen, die klassische Geschlechterrollen umkehren. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet der Künstlerin vom 23. Oktober 2026 bis zum 21. Februar 2027 die erste große Retrospektive in Deutschland und präsentiert mit rund 100 Werken einen umfassenden Einblick in ihr Œuvre. Trotz ihrer Nähe zum Surrealismus bewahrte sich Fini stets ihre Unabhängigkeit und entfaltete eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Traum, Mythos und theaterhaften Inszenierungen. Geboren in Buenos Aires, aufgewachsen in Triest und geprägt von der Renaissance, dem Symbolismus, der deutschen Romantik sowie dem magischen Realismus entwickelte die Autodidaktin kraftvolle Darstellungen starker Frauen und androgyner Figuren, häufig als Neuinterpretationen historischer Vorbilder. Emanzipation, Genderfluidität, Eros, Okkultismus, Tod und Verwandlung durchziehen ihr Werk ebenso wie der spielerische Umgang mit Masken, Kostümen und Rollenbildern. Die Auseinandersetzung mit ihrer Rolle als Frau und Künstlerin ist ein zentrales Thema ihres Werks. Von Beginn an inszenierte sich Fini selbstbewusst als libertinäre, glamouröse Ikone. Die Ausstellung zeigt mit Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Objekten aus rund 70 Jahren Finis lange und faszinierende künstlerische Laufbahn. Eine Ausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt in Kooperation mit dem Musée d‘Art Moderne de Paris – Paris Musées

https://www.schirn.de/ausstellung/leonor-fini/

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SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

Künstlerinnen der ALBERTINA

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums widmet sich die ALBERTINA in dieser Ausstellung erstmals der Sammlungsgeschichte ihrer Künstlerinnen und erzählt damit Kunstgeschichte neu. Vom 15. Jahrhundert bis in die 1970er-Jahre zeigt die Schau, dass Frauen die Entwicklung der Kunst entscheidend mitgeprägt haben, auch wenn ihre Beiträge lange unsichtbar blieben oder vergessen wurden. Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. Epochenübergreifend werden Werke von mittelalterlichen Holzschnitten aus Frauenklöstern bis zu frühen feministischen Arbeiten präsentiert, die verdeutlichen, dass Kunstgeschichte stets auch von Frauen geschrieben wurde. Bei Sammlungserweiterungen der letzten Jahre wurde gerade im zeitgenössischen Bereich vermehrt auf weibliche Positionen in der Kunst reflektiert und Künstlerinnen berücksichtigt. Dies lässt aber zugleich nach den historischen Beständen der ALBERTINA fragen, die unter gänzlich anderen gesellschaftlichen und politischen (Macht-) Verhältnissen gesammelt wurden. Die Ausstellung fußt auf einem von dem neuen ALBERTINA-Direktor Ralph Gleis angestoßenem Forschungsprojekt zu den Künstlerinnen in allen Sammlungsbereichen. Das Ergebnis: eine erstaunliche Vielfalt und beachtliche Anzahl von herausragenden Werken, die bislang wenig oder gar nicht gezeigt wurden.

https://www.albertina.at/ausstellungen/kuenstlerinnen-der-albertina/

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Ausstellung

ALBERTINA

Abschiedswochenende Goethes Wohnhaus am Frauenplan

„Des Menschen Wohnung ist sein halbes Leben“ Goethe in einem Brief an den Maler und Freund Johann Heinrich Meyer, 30. Dezember 1795
Im Haus am Frauenplan lebte und wirkte Goethe seit seinem Einzug als Mieter 1782 fast 50 Jahre lang. Für den Dichter und Staatsmann sowie seine Familie war es weit mehr als eine Wohn- und Arbeitsstätte: Die nach seinen Kunstidealen und vielseitigen Interessen gestalteten Räume dienten der Geselligkeit und dem kulturellen sowie wissenschaftlichen Austausch. Neben Handschriften und Büchern fanden hier auch Goethes stetig wachsende Kunst- und naturwissenschaftliche Sammlungen Platz. Zahlreiche originale Stücke sowie Möbel aus seinem Nachlass können noch heute in 18 zugänglichen Räumen besichtigt werden. Höhepunkt ist das in seiner Einrichtung einzigartig überlieferte Arbeitszimmer mit der Privatbibliothek des Dichters. „Goethes Weimarer Wohnhaus und Schreibort am Frauenplan ist ein kulturelles Herzstück Deutschlands. Als Heimstatt des bedeutendsten Dichters der Weimarer Klassik steht es für Weltläufigkeit und universellen Bildungsanspruch, für umfassendes Wissen, Humanismus, Toleranz und tiefes Interesse an anderen Kulturen. An diesem Ort konzentriert sich der Geist einer Epoche – Ideale, die unsere europäischen Gesellschaften geprägt haben und für die Zukunft verpflichten sollten.“ – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Denkmalgerechte Instandsetzung und museale Neukonzeption

Ab dem 1. November 2026 starten die Baumaßnahmen am Goethe Wohnhaus. Mit dem Bauprojekt werden das Goethe-Wohnhaus mit Vorder- und Hinterhaus, die beiden benachbarten Vulpiushäuser, der Gartenpavillon, der Steinpavillon und das Torhaus sowie der Hausgarten weitestgehend denkmalgerecht instandgesetzt.

https://www.klassik-stiftung.de/goethe-nationalmuseum/goethes-wohnhaus/

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Ausstellung

Weimar

Franz West und Wien

Im Wien Museum steht Franz Wests Heimatstadt im Fokus. Wien inspirierte und irritierte den Künstler gleichermaßen. Er begriff die Stadt nicht nur als Bühne, sondern als Material. Franz West ist einer der wenigen österreichischen Künstler, der bereits zu Lebzeiten Weltruhm erlangte. Sein facettenreiches, manchmal auch polarisierendes Œuvre wurde in zahlreichen Ausstellungen von Wien bis New York umfassend präsentiert und 2011 auf der Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Albertina Modern und Wien Museum widmen dem Künstler, der am 16. Februar 2027 80 Jahre alt geworden wäre, zwei Einzelausstellungen, die am 6. November 2026 gemeinsam eröffnen werden. Im Wien Museum steht Franz Wests Heimatstadt im Fokus. Wien inspirierte und irritierte den Künstler gleichermaßen. Er begriff die Stadt nicht nur als Bühne, sondern als Material. Von Farbtönen der Nachkriegsfassaden über Anspielungen auf die Wiener Moderne bis hin zu ironischen Reflexen auf Freud, Wittgenstein oder die hermetische Wiener Kunstszene finden sich Spuren der Stadtgeschichte in seinem Werk. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der künstlerisch prägenden Zeit, von den späten 1960er bis in die frühen 1980er Jahre. Prominente, sowie bislang weniger bekannte Werke werden mit biografischen und historischen Hintergründen verknüpft, wodurch sich neue, nicht selten amüsante Einblicke in die Kunst von Franz West ergeben: So versteckt sich in einem der Schlüsselwerke der Ausstellung, Zitat (1985), Wests Jugendbett aus dem Karl-Marx-Hof unter Zinnfolie. Die Kinderzimmertapete seines Halbbruders Otto Kobalek findet sich in einer frühen Collage wieder.

https://www.wienmuseum.at/franz_west_wien

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Franz West

Die ALBERTINA würdigt Franz West (1947-2012) anlässlich seines 80. Geburtstags mit einer Retrospektive. Der nonkonformistische Künstler, bekannt für seinen renitenten Charakter mit Eigensinn und Humor, war mehrfach auf der Documenta und der Biennale von Venedig vertreten und erhielt 2011 den Goldenen Löwen. Vom Wiener Aktionismus geprägt, entstehen in den 1970er-Jahren seine legendären Passstücke: Durch Tragen, Halten und Anlegen passen sich die prothesenartigen Gebilde den Körperformen an und zwingen das Publikum zur Interaktion. Objekte werden zu Gelegenheiten, Kunst zur Situation. Wests Werk sprengt Grenzen, verbindet Kunst und Leben und inspiriert Generationen von Künstler:innen. Eine Hommage an einen, der die Kunst vom Sockel holte und mitten ins Leben stellte.

https://www.albertina.at/albertina-modern/ausstellungen/franz-west/

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Ausstellung

ALBERTINA modern

POLIZEIFOTOGRAFIE. Vor und hinter der Absperrung

Was geschieht vor der Absperrung – und was dahinter? Welche Bilder entstehen dort, wo Öffentlichkeit endet und Einsatz beginnt? Diesen Fragen widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim in Kooperation mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg und präsentieren ab dem 8. November 2026 die Sonderausstellung „POLIZEIFOTOGRAFIE – Vor und hinter der Absperrung“. Gezeigt werden rund 120 überwiegend unveröffentlichte Fotografien aus den Archiven der baden-württembergischen Landespolizei, die die Vielschichtigkeit des polizeilichen Alltags aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar machen. Als zentrales visuelles Medium erfüllt die Polizeifotografie vielfältige Funktionen: Sie dient der Beweissicherung, der Dokumentation von Tatorten und Einsätzen, der internen Nachbereitung sowie der öffentlichen Kommunikation, insbesondere in sozialen Medien. Die Aufnahmen reichen von Verbrechensschauplätzen und Spurensicherungen über Unfallstellen und Fahrzeugkontrollen hin zu Hilfeleistungen in ungewöhnlichen Situationen. Ursächlich entstanden ohne jeglichen künstlerischen Anspruch, entfalten diese Fotografien eine eindringliche Bildsprache und visuelle Kraft. Gleichzeitig prägen sie die öffentliche Wahrnehmung der Polizei und ihrer Handlungsfelder. Dass die Polizeifotografie bislang nur relativ geringe museale Aufmerksamkeit erfahren hat, überrascht angesichts ihrer langen Geschichte. Bereits in den frühen 1840er-Jahren – und somit nur wenige Jahre nach der offiziellen Entdeckung der Fotografie 1839 – wurden Strafgefangene vor ihrer Entlassung porträtiert und erkennungsdienstlich erfasst. Etwas später folgten erste Steckbriefe mit Fotografien zur Öffentlichkeitsfahndung. Spätestens ab den 1890er-Jahren etablierte sich die Tatortfotografie als eigenständiges Spezialgebiet. Einen Einblick in die historische Polizeifotografie bot 2007 die Ausstellung „Spurensuche. Polizeifotografie Mannheim 1946–1971“, präsentiert von ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mannheim. Gezeigt wurden Fotografien aus dem Archiv des Präsidiums, die zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den frühen 1970er Jahren entstanden sind.

https://www.rem-mannheim.de/

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Mannheim

Projektionen auf den Osten – Konzert des Müncheberger Frauenchors

Finissage der Ausstellung Projektionen auf den Osten im n.b.k. Unter der Leitung von Marlies Rossmann, in Kooperation mit Florian Hein und auf Einladung von Jasmin Werner (Künstlerin, Berlin)

Eintritt frei Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

https://www.nbk.org/de/diskurs/muencheberger-frauenchors

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Konzert

10115 Berlin

Chausseestraße 128/129

Neuer Berliner Kunstverein

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